"Oscar Lafontaine ist eine besondere Form der Ich-AG."

Peter Müller, saarländischer Ministerpräsident (CDU), über den Ex-SPD-Chef.

Neue Westfälische Zeitung, 31.08.2004




"Als die ersten Missionare nach Afrika kamen, besaßen sie die Bibel und wir das Land. Sie forderten uns auf zu beten. Und wir schlossen die Augen. Als wir sie wieder öffneten, war die Lage genau umgekehrt: Wir hatten die Bibel und sie das Land."

Desmond Tutu, Friedensnobelpreisträger und früherer Erzbischof von Kapstadt.

http://www.baerfilm.de/frameseiten2/frame-weisse-deu.htm (12.11.2004)




"Was mit dem mangelnden Schutz der Würde eines einzelnen Menschenlebens beginnt, endet nur allzu oft im Unglück ganzer Nationen."

Kofi A. Annan, Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN) in seiner Rede vom 10. Dezember 2001 zur Verleihung des Friedensnobelpreises.

http://www.unis.unvienna.org/unis/de/pressrels/2001/note173.html (31.01.2005)




"Alt zu werden ist keine Krankheit, sondern eine Errungenschaft des 20. Jahrhunderts."

Ulla Schmidt, Bundesgesundheitsministerin, zum demografischen Wandel.

Neue Westfälische Zeitung, 05./06.05.2005




"Ich habe auch noch keine Eintrittskarte für die WM. Aber irgendwie komme ich da schon rein."

WM-Chef Franz Beckenbauer, zu der übergroßen Nachfrage nach WM-Tickets.

http://www.sport.ard.de/sp/spiel_spass/zitate/zitate_2005_12.jhtml (17.05.2005)




"Ich muss Ihnen sagen, die Frau wirkt auf mich hochgradig Zölibat-verstärkend."

Basilius Streithofen, Dominikanerpater, in einem Interview über die Grüne Claudia Roth.

Neue Westfälische Zeitung, 21. 07.2005




"Oskar Lafontaine ist nicht der Enkel von Willy Brandt. Ich kann aber nicht mit Sicherheit ausschließen, dass er nicht der Sohn von Erich Honecker ist."

Saarlands Ministerpräsident Peter Müller (CDU, Anm. d. Red.) in seinem Grußwort über den früheren SPD-Chef und jetzigen Linkspartei-Spitzenkandidaten Lafontaine.

http://www.stern.de/politik/deutschland/?id=544845 (30.08.2005)




"Damit die Vereinten Nationen effektiv sind, muss es Konsequenzen haben, wenn Leute dem UN-Sicherheitsrat eine lange Nase drehen."

US-Präsident George W. Bush, am Montag (21.08.06, Anm. d. Red.) in Washington während einer Pressekonferenz zu Konsequenzen, falls der Iran im Atomstreit nicht einlenken sollte.

http://www.tagesspiegel.de/fototouren/tour/index.asp?Tour=426&Bild=1 (24.08.2006)




"Die Krähen behaupten, eine einzige Krähe könne den Himmel zerstören; das ist zweifellos, beweist aber nichts gegen den Himmel, denn Himmel bedeutet eben: Unmöglichkeit von Krähen."

Franz Kafka, Aphorismen, Betrachtungen über Sünde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg, (32).

http://www.validome.org/doc/HTML_ge/html/text/anzeige/blockquote.htm (24.12.2006)




"Wir dürfen die Opfer dieser Verbrechen niemals vergessen."

http://www.ftd.de/politik/international/146714.html?nv=cd-rss200 (07.01.2007)

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon anlässlich der Hinrichtung des ehemaligen irakischen Diktators Saddam Hussein (am 30. Dezember 2006), weil dieser "schreckliche Verbrechen und unnennbare Gräueltaten am irakischen Volk" begangen hat.

Zitat: Ban Ki Moon, Quelle: wie oben.




"Mit der Einheit veränderte sich für die Menschen aus der ehemaligen DDR fast alles, für die Menschen in der alten Bundesrepublik fast nichts."

Harald Ringstorff, Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident (SPD), zum Tag der Einheit in Schwerin.

Neue Westfälische Zeitung, 05.10.2007




"Einen Vorteil hat Dein Gesangsstil: Wenn Du in der Kneipe auftrittst und die Leute müssen kotzen, die kotzen noch nicht mal in Deine Richtung."

Westfalen-Blatt Zeitung, 10.07.2008

Dieter Bohlen, Juror in "Deutschland sucht den Superstar", RTL-Fernsehen.


Fußnote: Am 1.10.2009 bestätigte das Bundessozialgericht, dass es sich bei den verbalen Ausflüssen des Herrn Bohlen um Kunst handelt. Es wurde nicht erklärt um welche Art der Kunst es sich hier handelt, so dass die Möglichkeit zur Klassifizierung offen bleibt: handelt es sich z. B. um die Kunst andere zu demütigen oder um die Kunst andere mit Dreck zu bewerfen? Wir wissen es nicht und müssen zur Beantwortung der Frage wohl tief in die Abgründe menschlicher Existenz blicken, denn bereits "schöpferische Leistungen (!) auf niedrigem Niveau" (Hervorhebungen vom Autor) sind laut Bundessozialgericht als künstlerische Darbietungen zu werten.

Nebenbei: Hatten untalentierte Kandidaten während des Castings noch Talent? Oder werden die untalentiertesten als Juroren der Vorauswahl angeheuert?



"Wir fallen nicht auf Euch herein, Ihr Spitzbuben - oder sollte ich sagen: Ihr Spitzelbuben."

Kanzlerin Angela Merkel über die Linkspartei.

Stern Illustrierte, Nr.50, S.29, 04.12.2008




"Ich sehe das Neue nahen, es ist das Alte."

Bertold Brecht

Westfalen-Blatt Zeitung, 02.01.2009




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