Am Scherpentiner mit Teich 1918: 36,0 KB

1918: Blick an der Südseite der Bastion Scherpen­tiner entlang ins Tal. Das Grund­wasser bildete hier einst einen kleinen Teich. Das hatte Konse­quenzen für den auf dem Grund der Bastion befind­lichen sogenannten "Horch­gang": Noch bei seiner letzten Erkun­dung während der Restau­rierung und archä­o­lo­gi­schen Grabungen um 2010 stand dieser zum Teil unter Wasser. Der Horch­gang diente dazu, das Werken feind­licher Mineure zu entdecken, die vor allem hätten versuchen können, eine Bresche1) in die Bastion zu sprengen. Links die heutige Kunst- und Musik­schule.


1) "Bresche, die Öff­nung, welche vom Feinde in den Wall einer bela­ger­ten Festung geschos­sen wird, um den­selben erstei­gen u. erstür­men zu können" (Pierer's Universal-Lexikon).