|
1910: Blick aus der Durchfahrt des Festungstorhauses auf die Ruine des Burgtorhauses. Der Bereich ist als "Vorderplatz" überliefert. Der heute als "Vorburg", "Burg-" oder "Innenhof" bezeichnete Platz galt als "Mittelplatz", der Bereich hinter der durch den Bergfried (Turm) geteilten Mauer als "Alte Burg".
|
|
|
1903: Blick auf die Ruine des mittelalterlichen Burgtorhauses. Vor dem Torhaus verlief im Mittelalter ein Graben, der in der Festungsbauzeit (1535 - 1559) zu einem unterirdischen Gang in der Festung umgewandelt wurde. Er verbindet die Kasematten (Gefechtsräume) der beiden vorderen Rondells. Nachdem das Gewölbe fertig gestellt war, wurde der Bereich mit dem Bau der neuen Kurtinen (Außenmauern) zusammen, mit Erdreich aufgefüllt. Nicht anders wurde das die passseitigen Rondells verbindende, unterirdische Gangsystem gebaut.
Bei dem Gebäude handelt es sich um das 1886/87 zum Palas umgebaute ehemalige Wirtschafts- bzw. Gefängnisgebäude. Davor der als Haus des Burgwärters genutzte Anbau sowie ein Geräteschuppen.
|
|