Um 1900 und
um 1920: Haus Emmaus
1) war ein Krankenwohnhaus für etwa fünfzig epileptische Mädchen. "Sie sind fleißige Stickerinnen für unser Leinengeschäft [....] haben daneben den besonders lieblichen Dienst [....] unsere Zionskirche wöchentlich gründlich zu reinigen".
2) Haus Emmaus erhielt später noch einen größeren Anbau. Die Ansicht ist vom Königsweg (Grete-Reich-Weg
3)) aus, nach links steigt das Gelände zum Kamm des Teutoburger Waldes an.
Die Ansicht zusammen mit Klein-Bethel (siehe Link im Bildplan) ist in die andere Richtung und vom Bethelweg aus gesehen. Rechts hinter dieser, neben dem Turm von Klein-Bethel und zu den beiden ersten quer stehend, ist Siloah (siehe Link im Bildplan) zu erkennen; nochmals rechts und dahinter das Dach von Groß-Bethel.
Emmaus bildete mit den beiden anderen hier befindlichen Krankenwohnhäusern Klein-Bethel und Siloah eine Art Einheit. In allen drei Häusern, die "durch Gärten voneinander getrennt"
4) waren, wohnten Mädchen bzw. weibliche junge Erwachsene, die an Epilepsie litten.