Um 1910 und
um 1920: Haus Siloah
1) mit Blick nach Haus Sunem. Im Hintergrund links Groß-Bethel. Siloah war ein Krankenwohnhaus für epileptische Mädchen und junge Frauen mit starken geistigen Beeinträchtigungen. "Weil sie nicht wissen, wohin sie gehen, haben sie einen hohen Zaun um Haus und Garten herum".
2)
Siloah bildete mit den beiden anderen hier befindlichen Krankenwohnhäusern Emmaus und Klein-Bethel eine Art Einheit. In allen drei Häusern, die "durch Gärten voneinander getrennt"
3) waren, wohnten Mädchen bzw. weibliche junge Erwachsene, die an Epilepsie litten.
Auf der Ansichtskarte mit Emmaus und Klein-Bethel (siehe jeweils Link im Bildplan) ist rechts neben dem Turm von Klein-Bethel, und zu den beiden quer stehend, Siloah zu erkennen; nochmals rechts und dahinter das Dach von Groß-Bethel.
Siloah enthält heute die "Manufaktur Bethel", eine Einrichtung, in der Patient:inn:en Kunsthandwerk herstellen. Neben dem Online-Handel besteht ein Ladengeschäft im ehemaligen Haus Eben Ezer am Kantensiek (siehe Link im Stadtplan). Ansicht aus einem Führer durch die Anstalten (Stiftungen)
4).