1904: In früherer Zeit war das Briefmarkensammeln so beliebt, dass es sich für Bethel lohnte, auch hier um Spenden zu bitten. Bis zu 20 Kranke sortierten und reinigten in einem eigens dafür hergerichteten Haus die gespendeten "Marken und Couverts"
1), die dann an Sammler verkauft wurden. Das Markenhaus lag am Königsweg, schräg gegenüber dem Ersten Pfarrhaus, in dem Bodelschwingh seine Wohnung hatte.
Um 1920 war das Markengeschäft soweit zurück gegangen, dass es der Brockensammlung angeschlossen wurde. Aus dem Markenhaus wurde die Bethel-Kanzlei, die Verwaltung der Krankenaufnahme. Eine Briefmarkenstelle gibt es noch heute, sie ist nun dem Dankort angegliedert.
Werbeanzeige des Markenhauses in einer Zeitung. Originalgröße der Darstellung: ca. 11 cm B x ca. 2,5 cm H.