Markenhaus 1904: 48,9 KB
  
1904: In früherer Zeit war das Brief­mar­ken­sammeln so beliebt, dass es sich für Bethel lohnte, auch hier um Spenden zu bitten. Bis zu 20 Kranke sortier­ten und reinig­ten in einem eigens dafür herge­rich­teten Haus die gespen­deten "Marken und Couverts"1), die dann an Samm­ler verkauft wurden. Das Marken­haus lag am Königs­weg, schräg gegen­über dem Ersten Pfarr­haus, in dem Bodel­schwingh seine Wohnung hatte.

Um 1920 war das Marken­geschäft soweit zurück gegan­gen, dass es der Brocken­samm­lung ange­schlos­sen wurde. Aus dem Marken­haus wurde die Bethel-Kanz­lei, die Verwal­tung der Kran­ken­aufnahme. Eine Brief­mar­ken­stelle gibt es noch heute, sie ist nun dem Dank­ort ange­gliedert.


Werbe­anzeige des Marken­hauses in einer Zeitung. Origi­nal­größe der Darstel­lung: ca. 11 cm B x ca. 2,5 cm H.

Werbung für Auswahlbücher des Markenhauses: 48,1 KB



1) Rundgang durch die Biele­felder Anstalten...., [um 1895],...., S. 31.