Bethel: Sattlerei Jaffa und Angestelltenwohnhaus Ephrata 1918: 47,4 KB

1918: Saronweg Ecke Mühl­weg. Letz­teren gibt es heute so nicht mehr, sein Anfang ab der Güters­loher Straße (Artur-Lade­beck-Straße1)) heißt heute Marti­ni­weg und teil­weise ist sein weite­rer alter Ver­lauf vom Karl-Schnitger-Weg2) über­nommen worden. Der Rest exis­tiert nicht mehr. Rechts vor der Einmün­dung befand sich die Bäcke­rei Bethlehem (siehe Link im Bild­plan), noch davor die Brocken­sammlung.

Hinter dem zweiten Gebäude, der Satt­lerei Jaffa3), kreuzt die Hand­wer­ker­straße. "Hier werden in erster Linie die hier so viel gebrauch­ten Matra­tzen angefer­tigt. Man fragt aber hier auch nicht vergeb­lich nach allen anderen Sachen, welche von diesem Hand­werk herge­stellt werden."4)

In Ephrata5) befand sich zunächst "die Kanzlei des Pfennigvereins6) [....] zurzeit [um 1900] bestehen zirka 1015 solcher Vereine mit etwa 46.000 Mitgliedern. Die jährliche Einnahme beträgt ca. 38.000 Mark."7)



1) Artur Lade­beck, Oberbürgermeister 1946 - 1952 und 1954 - 1961.

2) Karl Schnit­ger war ein psychisch erkrank­ter Kauf­mann, der in Bethel lebte. Auf seine Anre­gung hin soll die Brocken­sammlung gegrün­det worden sein, belegen lässt sich das aber nicht. Die Brocken­samm­lung wurde 1890 erst­malig öffent­lich erwähnt.

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4) Ein Rund­gang durch Bethel, Sarepta...., 3. Aufl., [um 1900], ...., S. 48.

5) Ephrata war der vorma­lige Name von Bethle­hem. Bethle­hem ist der Geburts­ort von Jesus Chris­tus, wie auch zuvor schon von König David (1. Sam 17, 12). Der Name "bedeutet 'Brot­haus' und ist damit ein sehr passen­der Name für den Ort, von wo der Herr als Mensch ausgehen sollte - Er, der als das leben­dige Brot vom Himmel kam" (bibelkommentare.de,.... bethlehem,....). Bethle­hem liegt im West­jor­dan­land, 10 km süd­lich von Jeru­sa­lem im Gebirge von Judäa.

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7) Wie Fuß­note 4), jedoch S. 47.